Das 9. Heimatreffen der Meseritzer und
Birnbaumer in Perleberg in der Prignitz
vom 19. – 20.5.2017


Text: Dr. Martin Sprungala, Historiker M.A.-
Fotos: Dr. Martin Sprungala, A. Fischer v. Mollard, Maksymilian Frackowiak



Die Fahrt zum Heimattreffen begann in diesem Jahr mit einem Schrecken. Der Vorsitzende, Leonhard v. Kalckreuth, wollte mich bereits am 18. Mai abholen, doch Gräfin Vitzthum, seine Lebensgefährtin, teilte mir telefonsich mit, daß er einen Schwächeanfall erlitten und Fieber habe, daher nicht reisefähig sei.
Daraufhin übernahm ich sofort die Benachrichtigung der übrigen Vorstands- und Beiratsmitglieder. Ursprünglich hatten wir bereits an diesem Tag nach Brandenburg anreisen wollen zu einem Kennenlernen und Gespräch mit seinem Verwandten, Dr. Bernd v. Sydow, dem Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft Berlin-Brandenburg.
Dieser Termin entfiel nun, so daß ich erst am nächsten Morgen allein direkt nach Perleberg aufbrach. Während für das Ruhrgebiet kühles Wetter mit z. T. Starkregen angesagt war, doch je weiter ich nach Nordosten fuhr, desto sonniger und wärmer wurde es. So erreichte ich gegen 12 Uhr Perleberg bei sonnigem Wetter mit Schäfchenwolken am Himmel und angenehmen 22° C. Unterwegs leuchteten die Felder gelb vom Raps und hellgrün vom Getreide.
An der Rezeption des Neuen Henningshofs schickte man mich direkt nach „London“, in den so bezeichneten Tagungsraum. Dort hatten Vorstand und Beirat des Heimatkreises ihre gemeinsame Sitzung schon vorab begonnen, um die Zeit bis zum Beginn der geplanten Rundfahrt um 13 Uhr zu nutzen und bereits einen Teil der umfangreichen Tagesordnung abzuarbeiten.
Auf dem Weg zum Bus begegneten uns die polnischen Gäste, Prof. Dr. Malgorzata Czabanska-Rosada und ihre Tochter Marta- Wiktoria, Tomasz Czabanski mit seinem Mitarbeiter Maksymilian Frakowiak und die beiden Teilnehmer aus Meseritz, Wojtek Derwich und Andrzej Chmielewski.
Herr Chmielewski ist nicht nur eines der 21 Meseritzer Ratsmitglieder, sondern auch Lokalhistoriker. Er beschäftigt sich vor allem mit dem Kriegsende 1945 in unserem bzw. seinem Heimatgebiet, so in dem Buch „1945 Bledzew“ (2014) über Blesen, „1945 Policko“ (2013) über Politzig oder „Widzialem Gomore w Rokitnie: wkroczenie Armii Czerwonej do Rokitna“ (Ich sah Gomorrha in Rokitten: die Invasion der Roten Armee in Rokitten). Aber auch Ansichtskarten beschäftigen ihn, so Miedzyrzecz (Meseritz, 2011) und Kostrzyn nad Odra (Küstrin, 2013).


Heimattreffen Perleberg 2017Eine Rundreise entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze
Auch in diesem Jahr hatte Herybert Schulz wieder eine Rundfahrt durch den Kreis und die angrenzende Region organisiert. Nahezu pünktlich um 13.15 Uhr startete unser Bus, besetzt mit etwa 30 Heimatfreunden, auf kleinen Nebenstraßen durch die grüne und rapsgelbe Natur in südwestlicher Richtung. Unser erstes Ziel war die Elbe bei Cumlosen. Hier existierte bis zum Mauerfall die Grenzübergangsstelle für den Schiffsverkehr zwischen der DDR und der Bundesrepublik. Herybert Schulz erklärte, daß insbesondere die flussabwärts, d. h. aus der DDR in die Bundesrepublik fahrenden Schiffe streng kontrolliert wurden und die Zollabfertigung z. T. bis zu drei Stunden dauerte. Ein verlassener Wachturm auf dem Deich erinnert noch heute an die Zeit des geteilten Deutschlands.

Heimattreffen Perleberg 2017Danach ging es weiter, vorbei an Wittenberge, wo wir die Elbe überquerten, damit auch zugleich den Landkreis Prignitz verließen und uns dem Fluß nun von Süden näherten. Fast gegenüber von Cumlosen liegt der zur Gemeinde Aland im Landkreis Stendal gehörende Ortsteil Aulosen. Zwei Kilometer nordnordwestlich von Aulosen, ungefähr dort, wo die innerdeutsche Grenze von Süden kommend auf die Elbe stieß, befand sich früher die kleine Ortschaft Stresow. Sie war mehrfach Ausgangspunkt zur Flucht in das jenseits der Grenze liegende westdeutsche Wendland, so daß die Bewohner in der sog. „Aktion Ungeziefer“ am 30. Mai 1952 nachts von Angehörigen der DDR-Armee überfallen, abtransportiert und zwangsausgesiedelt wurden. Schließlich wurde das Dorf auf Geheiß der eigenen Regierung am 30. Juni 1974 vollends geschleift und buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht. Heute erinnert eine Gedenk- und Begegnungsstätte, die Teil des Grenzlandmuseums Schnackenburg ist, mit einem Gedenkstein und diversen Nachbauten der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen an das Dorf und seine Geschichte.


Heimattreffen 2017 Hier stiegen wir ein zweites Mal aus, und Herybert Schulz lud zu einem grandiosen, etwa 30-minütigen Picknick mit Kaffee und Kuchen und vielen Informationen zur deutschen Teilung ein. Anschließend setzten wir unsere Stippvisite in der Altmark fort und fuhren weiter südwaÅNrts durch den Luftkurort Arendsee und entlang dem Gewässer gleichen Namens, bis wir hinter der Ortschaft Schrampe erneut auf die ehemalige innerdeutsche Grenze trafen und den Bus verließen. Ein Schild und ein Originalgrenzpfahl in den Farben Schwarz-Rot-Gold erinnern an der Landstraße an den 18. November 1989, als dort morgens um 6 Uhr ein provisorischer Übergang durch die bis dahin unüberwindliche Grenze zwischen Niedersachsen und der Altmark eröffnet wurde. Parallel zur ehemaligen Grenze findet man heute noch einen mit Betonplatten befestigten Fahrweg für die Kontrollfahrten der DDR-Grenztruppen. Nach diesem dritten Halt ging es über Seehausen (Altmark) und Wittenberge zurück nach Perleberg.


Die Vorstands- und Beiratssitzung
Nach dem gemeinsamen Abendessen trafen sich Vorstand und Beirat um 20.15 Uhr im Saal „London“, um die Vorstandssitzung des Heimatkreises Meseritz e.V. und der Heimatkreisgemeinschaft Birnbaum fortzusetzen.
Am Vormittag war man bereits zusammen gekommen, hatte der Toten mit einer Schweigeminute gedacht und anschließend den ausführlichen Finanzbericht 2016 von Schatzmeister Aribert Heinrich entgegen genommen und erörtert. Da der gewählte Kassenprüfer nicht nach Perleberg kommen konnte, war sein schriftlich abgegebener Kassenbericht verlesen worden. Danach hatte der stellvertretende Vorsitzende, Albrecht Fischer v. Mollard, die Sitzung unterbrochen und auf den Abend vertagt.

Heimattreffen Perleberg 2017Jetzt am Abend konnte er Herrn Dr. Wolfgang Kessler als Gast und weiteren Sitzungsteilnehmer willkommen heißen sowie aktuell die Grüsse von Leonhard v. Kalckreuth übermitteln, mit dem er kurz zuvor gesprochen hatte.

Schwerpunkt des zweiten Teils der Sitzung war der Bericht von Dr. Kessler über das ihm vom HKr Meseritz übertragene Projekt, über das der ehemalige Direktor der Martin Opitz-Bibliothek (MOB) bereits im Vorjahr in Paderborn referiert hatte. Er erläuterte den aktuellen Stand der Arbeiten, die eine vollständige Erfassung des bestehenden Schrifttums über den Altkreis Meseritz (das sind die ehemaligen Kreise Meseritz, Birnbaum und Schwerin/ Warthe) in Form einer wissenschaftlich korrekten Bibliographie vorsieht.
Der langjährige Bibliothekar erläuterte, daß das Werk etwa 9.500 Einträge haben wird. Damit ist der Kreis Meseritz eine der, wenn nicht sogar die am besten dokumentierte Region östlich der Oder, wobei die Städte Meseritz und Tirschtiegel hinsichtlich schriftlich existierender Informationen überdurchschnittlich vertreten sind. Das gesamte Buch- und Archivmaterial des HKr, das sich im Kreisarchiv des Patenkreises Paderborn in der Wewelsburg befindet, wurde in den vergangenen Monaten gesichtet, sortiert, bibliographisch erfaßt und wird im Juni 2017 in den Bestand der MOB in Herne überführt. Die damit verbundene Eigentumsübertragung wird in einem Vertrag geregelt, den Dr. Kessler vorlegte und erläuterte. Nach Beantwortung aller Fragen stimmten Vorstand und Beirat dem Vertragswerk einstimmig zu.
Einem gleichen Procedere ist noch das bei Thea Schmidt in Troisdorf gelagerte Eigentum des HKr zu unterziehen sowie die bei Leonhard v. Kalckreuth vorhandene Sammlung mit dem Ziel, auch diese Bestände der MOB zu übergeben und so der Nachwelt geordnet und digital erfaßt zur Nutzung zu hinterlassen.

Im nächsten TOP ging es um die Darstellung und Auswertung des Internetauftritts des HKr Meseritz/Birnbaum. Wie seit Jahren wertete Dr. Sprungala die Angaben aus, die ihm der Administrator des Internetauftritts, Edgar Lange, zur Verfügung gestellt hatte. Auffallend ist ein signifikanter Rückgang der Benutzerzahlen seit September 2016. Im August 2016 war Herrn Lange aufgefallen, daß aufgrund eines technischen Fehlers ein nicht mehr benutztes, im Hintergrund jedoch noch aktives Gästebuch von automatischen Spam-Robots mit sinnlosen Einträgen im Millisekundentakt bombardiert wurde, was die Zugriffzahlen in entsprechende Höhen trieb. Außer der Verfälschung der statistischen Daten ist jedoch kein weiterer Schaden entstanden und die nun vorliegenden Angaben zeigen das reale Bild über das Nutzerverhalten.
An den Zugriffen aus Deutschland (68 %), Polen (4 %) und Übersee (7 %) hat sich kaum etwas geändert, abgesehen von der Höhe der Zugriffe. Die zahlreichen Exoten, wie Zugriffe aus Südafrika, dem Baltikum und St. Helena lassen vermuten, daß es sich hierbei um hier tätige Suchmaschinen und nicht um reale Leser handelt.
Am Beispiel April 2017 zeigen sich realistische Zugriffsdaten: Etwa 182.990 Benutzerzugriffe gab es in diesem Monat. Das sind 6.099 pro Tag. Das ist eine sehr ordentliche Anzahl, wobei davon auszugehen ist, daß sich auch hierunter noch Suchmaschinenzugriffe befinden dürften. Zum Abschluß der Sitzung konnte Albrecht Fischer v. Mollard den Anwesenden mitteilen, daß sich Andreas Heinrich, Sohn des Schatzmeisters Aribert Heinrich aus Nipter/Nietoperek, bereit erklärt hatte, im Beirat mitzuarbeiten und so wenigstens eine kleine Lücke zu schließen. „Er ist meines Wissens das erste Beiratsmitglied, das diesseits von Oder und Neiße geboren worden ist“, stellte der Sitzungsleiter fest. Er wurde einstimmig in das Gremium gewählt. Um 22 Uhr endete die Sitzung.
Den Rest des Abends verbrachten wir gemeinsam mit den polnischen Gästen in der „Cubar“, wobei das Ehepaar Gladisch als teilweise in Polen aufgewachsene Heimatfreunde eine absolut reibungslose Kommunikation auch mit Andrzej Chmielewski sicherstellte.



Heimattreffen 2017Das Heimattreffen
Das eigentliche Heimattreffen fand am Samstag, dem 20.05. im Frühstücksraum des Neuen Henningshofs statt, der deshalb erst ab 10:30 Uhr den teilnehmenden Heimatfreunden zur Verfügung stand.
Heimatfreund Herybert Schulz, der wiederum die gesamte Organisation übernommen und mit Sorgfalt und Umsicht ausgeführt hatte, hatte zur musikalischen Umrahmung der Feierstunde den gemischten Chor aus Karstädt engagiert, der pünktlich um 11 Uhr die Veranstaltung mit dem Volkslied „Am Brunnen vor dem Tore“ eröffnete. Anschließend begrüsste der Stv. Vorsitzende des Heimatkreises, Albrecht Fischer von Mollard, die 112 anwesenden Heimatfreunde und verlas das Grußwort des Vorsitzenden, das Dr. Sprungala mitgebracht hatte.
Darin erinnerte er an den schmerzlichen Verlust des Ehrenvorsitzenden Joachim Schmidt aus Tirschtiegel und die große Lücke, die sein Verlust hinterlässt.
„Wir Hinterbliebenen werden uns sehr anstrengen müssen die Lücke, die Joachim in unserer Heimatkreisarbeit hinterlässt, in seinem Sinne zu füllen.“

Heimattreffen 2017Er begrüsste die polnischen Gäste, deren „Anwesenheit ist der Beweis dafür, wie tragfähig die Beziehungen zur alten Heimat heute sind und wie selbstverständlich gegenseitige Besuche“. Anwesend waren Wanda Strozczynska aus Betsche, begleitet von ihrer Schwester Irene Golz, aus Posen „unsere polnische Korrespondentin Prof. Dr. Malgorzata Czabanska-Rosada“ zusammen mit ihrer Tochter Marta Wiktoria, ebenso ihr Bruder Tomasz Czabanski, sein Mitarbeiter Maksymilian Frackowiak und „unser Meseritzer Freund Wojtek Derwich“.
„Als Gast begrüssen wir auch wieder den Bundessprecher der Landsmannschaft Weichsel- Warthe Dr. Martin Sprungala, der symbolisch dafür steht, daß nicht nur der Kreis Birnbaum, sondern auch der Kreis Meseritz eine Posener Vergangenheit hat.“



Ebenso dankte er dem „Heimatfreund Helmut Kahl aus Tirschtiegel, der alle Möglichkeiten kennt, in polnischen Archiven fündig zu werden“ und „bei vielen Fragen dankenswerterweise hilft“ und schließlich auch Herybert Schulz für dessen Vorbereitung und reibungslose Organisation des gesamten Wochenendes.
Schließlich gab Leonhard v. Kalckreuth bekannt, daß das nächste Heimattreffen für den 5. und 6. Mai 2018 in Paderborn geplant ist. Am Ende der Begrüssung informierte Herr Fischer von Mollard noch die Anwesenden, daß am Abend zuvor Vorstand und Beirat Andreas Heinrich einstimmig als neues Mitglied in den Beirat gewählt hatten. Er ist der erste Funktionsträger des HKr, der westlich der Oder, nämlich in Darmstadt, geboren ist.

Heimattreffen 2017Heimattreffen 2017Heimattreffen 2017

Das sich anschließende Grußwort des Meseritzer Ratsmitglieds Andrzej Chmielewski übersetzte das Beiratsmitglied Joachim Gladisch. Er entrichtete die herzlichen Grüsse des Bürgermeisters von Meseritz/Miedzyrzecz und des Stadtrats an den Heimatkreis.
Als Buchautor mit historischen Themen zum Jahr 1945 bat er um Informationen und Hilfestellungen durch Zeitzeugen, die er an diesem Tag auch reichlich erhielt.

Danach berichtete Tomasz Czabanski vom Verein Pomost über dessen Arbeit im vergangenen Jahr. Er freute sich über die schon zur Tradition gewordenen Begegnungen beim Heimatkreis Meseritz und Birnbaum und: „Zu Beginn möchte ich die Worte des bekannten polnischen Priesters und Dichters Jan Twardowski zitieren: Beeilen wir uns, die Menschen zu lieben, sie gehen so schnell.“
Auch er erinnerte an die Todesnachrichten der letzten Monate, die ihn lähmten. Er lobte die nachahmenswerte Lebenshaltung der verstorbenen Heimatfreunde und ihre Arbeit am Aufbau der Freundschaft zwischen Deutschen und Polen und äußerte: „Ich glaube es sehr, daß sie jetzt im Himmel unsere Engel werden.“ Sodann berichtete er über die Arbeit seines Vereins in den Wojewodschaften Lebus und Schlesien.


Heimattreffen 2017
Anschließend trat Marta Rosada an das Mikrofon und verlas einen sehr persönlichen, berührenden Nachruf auf Joachim Schmidt.
„Ihr kennt mich. Ich war im Jahr 2012 Thea und Joachims Haustochter. Ich konnte in ihrem Haus wohnen, und fühlte mich wie eine echte Tochter – geliebt, erwartet und wohl gepflegt und verpflegt.“ Sie hatte damals ihr Architekturstudium in Köln erfolgreich fortgesetzt und war seither ein gern gesehener Gast im Hause Schmidt. Sie dankte: „Mein lieber deutscher Vater, Du hast mir in unseren langen Gesprächen in Troisdorf eine schöne Welt Deiner Kindheitserinnerungen an die Heimat gezeichnet. Du hast mit Thea ein schönes Leben gemalt. Bitte, zeichne für mich etwas aus der Welt, in der Du jetzt bist.“

Heimattreffen 2017 Die Totenehrung nahm auch in diesem Jahr Schwester Brigitte Baller vor. Sie entzündete eine Kerze und verwies auf das zurückliegende Osterfest, das wichtigste Fest der Christenheit. Jesus war noch einmal bei seinen Jüngern, mit denen er drei Jahre umhergezogen war und die seine Predigten und Heilungswunder miterlebt hatten. Jesus sagte seinen Jüngern: „Ich lebe – und ihr sollt auch leben.“ (Joh. 14,19) Sie erinnerte daran, daß auch Gretel Lehmann und Achim Schmidt daran geglaubt haben und zu ihm gegangen sind. Schwester Brigitte fragte: „Was ist das für ein Leben? Sicher nicht eine Verlängerung unseres irdischen Lebens – aber sicher auch nicht eine Vertröstung auf den St.-Nimmerleinstag.“

Sie antwortete: „Es ist etwas Geheimnisvolles, das sich vielleicht so umschreiben läßt: Euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Ein Geheimnis, das sich nur in der Liebe erfahren läßt, die alles Irdische hinter sich läßt. Das ist sein Ziel mit uns.“ Abschließend sang der Chor den Choral „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“.

Heimattreffen 2017 Als letzte Rednerin in der Feierstunde ergriff Wanda Strozczynska aus Betsche/Pszczew das Wort. Sie verlas einen Brief von Dr. Erich Binder, prakt. Arzt aus Betsche, in dem er über eine Fahrt nach Betsche und seine Erinnerungen an den Ort geschrieben hatte. Außerdem übermittelte sie Grüsse von Lukasz Robak aus Betsche, der anregte, eines Tages ein Heimatkreistreffen auf seinem Anwesen in Betsche zu veranstalten.


Es schloß sich der gesellige Teil des Heimattreffens an, der sich bis weit in den Nachmittag erstreckte. Nach und nach verabschiedeten sich die Teilnehmer. Nur die weit gereisten Vorstands- und Beiratsmitglieder blieben noch bis zum nächsten Tag. Ich selber hatte noch einen weiteren erhebenden Termin, die Saisoneröffnung im Umsiedlermuseum der Wolhyniendeutschen im mecklenburgischen Linstow. Bei dieser Gelegenheit wurde eine neue Dauerausstellung in Anwesenheit der Justizministerin Katy Hoffmeister eröffnet.


Heimattreffen 2017

Das nächste Heimatkreistreffen wird am 5. – 6. Mai 2018 in Paderborn stattfinden.